Satzung

§1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein (nachstehend „Gesellschaft“ genannt) führt den Namen
DEUTSCH-POLNISCHE GESELLSCHAFT DER UNIVERSITÄT WROCLAW e.V.
Er soll in das Vereinsregister Hamburg eingetragen werden.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg.
Das Geschäftsjahr der Geselłschaft ist das Kalenderjahr.

§2
Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

  1. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie der Völkerverständigung und der Kultur.
  2. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    • den Aufbau eines Forums für Kontakte zwischen Angehörigen der Universität Wroclaw und Akademikern aus der Bundesrepublik Deutschland, welches einen Beitrag zur Versöhnung und Völkerverständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Polen leisten soll;
    • die Begründung und Förderung neuer bzw. bestehender wissenschaftlicher Projekte zwischen deutschen Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen sowie der Universität Wroclaw; hervorragende wissenschaftliche Leistungen können durch einen Preis ausgezeichnet werden, worüber die Öffentlichkeit informiert wird;
    • der Austausch von Wissenschaftlern zwischen der Universität Wroclaw und deutschen akademischen Einrichtungen;
    • die Förderung des akademischen Nachwuchses an der Universität Wroclaw.
      Die Nachwuchsförderung kann auch durch die Vergabe von Stipendien erfolgen, sofern das Stipendium die Zwecke von § 2 Abs. 2 erfüllt.
      Zuwendungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften, Körperschaften des öffentlichen Rechts und ausländische Körperschaften.
  3. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst alle akademischen Hochschulen in Wroclaw, die im Kollegium der Rektoren der Hochschulen in Wroclaw und Oppeln vereinigt bzw. inkorporiert sind.
  4. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Von Vorstandsmitgliedern für die Gesellschaft geleistete Aufwendungen können auf Antrag erstattet werden.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3
Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglieder der Gesellschaft können alle natürlichen oder juristischen Personen werden. Sie müssen einen schriftlichen Antrag stellen.
  2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  3. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages kann der Antragsteller gegen die Entscheidung des Vorstandes die nächste Mitgliederversammlung anrufen; diese entscheidet endgültig.

§4
Austritt von Mitgliedern

Ein Mitglied kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes seine Mitgliedschaft kündigen und aus der Gesellschaft austreten. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Jahresende.

§5
Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen der Gesellschaft verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

§6
Mitgliedsbeitrag

Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

§7
Vorstand

  1. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus einem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und sechs Beisitzern.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind nur der Präsident und der Vizepräsident. Jeder von ihnen ist allein zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt.
  4. Drei Mitglieder des Vorstands müssen, die polnische Staatsangehörigkeit haben, darunter der Präsident oder der Vizepräsident. Drei Mitglieder des Vorstandes müssen die deutsche Staatsangehörigkeit haben, darunter der Präsident oder der Vizepräsident.

§8
Mitgliederversammlungen

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Zehntel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.
  3. Die Mitgliederversammlung kann auch nach Wroclaw einberufen werden.

§9
Einberufung von Mitgliederversammlungen

  1. Mitgliederversammlungen werden vom Präsidenten - bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten - durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgełegte Tagesordnung mitzuteilen.
  2. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Der Tag der Absendung der Einladung sowie der Tag der Mitgliederversammlung werden bei der Berechnung der Frist nicht mitgezählt.

§10
Ablauf von Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
  2. Über die Annahme von Beschlußanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
  3. Zum Ausschluß von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung der Gesellschaft eine solche von neun Zehnteln dar abgegebenen Stimmen erforderlich.
  4. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muß schriftlich abgestimmt werden.

§11
Protokollierung von Beschlüssen

Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Schriftführer zu unterschreiben.

§12
Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fallt das Vermögen der Gesellschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung an der Universität Wroclaw, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

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